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Eltern in Ausbildung, ein Kopfzerbrechen?

Kategorie: Ratgeber Familie
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Nur wenige Artikel, nur wenige Organisationen interessieren sich für diejenigen Personen welche den Mut haben Elternschaft und Ausbildung miteinander zu verbinden. Was passiert wenn man auf der Suchmaschine  „Eltern in Ausbildung“ eingibt? Es gibt fast keine Information, die wirklich die studierenden Eltern helfen können.

Die Universistäten haben aber alle eine Krippe, die diese Eltern helfen könnten

Wenn man einige Jahre in einer Branche gearbeitet hat, und dann seine Karriere ändern möchte, findet man sich wieder in einer anderen Ausbildung. Aber es kann auch verkommen, dass man mit einer Schwangerschaft und einer Geburt konfrontiert ist und man hat noch nicht das gewünschte Diplom um seinen Unterhalt zu gewährleisten. In diesem Fall ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass, wenn man nur eine ungenügende Ausbildung oder überhaupt keine Qualifikation aufweisen kann, ist das oft die Ursache von Armut.

Laut einer Studie von Caritas ist dieses in der Schweiz das Risiko Nummer Eins:  „Armutsrisiko Nummer eins: geringe Bildung “!   (Jeannine Silja Volken et Carlo Knöpfel, Caritas, Luzern, 2004 - http://web.caritas.ch/page2.php?pid=4220&fv_100_contentfeature_id=698&fv_100_feature_id=86  ). Unabhängig davon, wie man sich noch als Eltern in einer Ausbildung findet, nichts ändert sich an den Schwierigkeiten welchen man gegenüber steht.

Auf welche Schwierigkeiten stoßen die studierenden Eltern?

Im Prinzip bereitet eine Schwangerschaft keine großen Probleme. Das Hauptrisiko besteht aus Übelkeit und Müdigkeit, welches das Fassungsvermögen vermindert einen Kursus zu verfolgen. Gegen Ende der Schwangerschaft, muss man auch daran denken die Stunden des Studiums zu reduzieren, damit man sich genügend ausruhen kann; normalerweise ist die Schuldirektion für dies Art Anpassungen bereit. Es sollte genügen Kontakt mit der Schulleitung aufzunehmen um eine geeignete Lösung zu finden, und auch die Länge des Mutterschaftsurlaubs zu fixieren. Lehrlinge haben das gleiche Recht auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub wie auch andere Angestellte, während aber die Studenten ihre eigene Lösung finden müssen um diese unbezahlte Pause zu überbrücken.

Nach der Geburt ist es besser nicht all zu viele Jahre zu warten um die Ausbildung fortzusetzen; es ist dann einfacher, weil man sich nicht so lange von dem Thema entfernt hat. Viele Mütter machen eine Pause von 6 bis 12 Monaten, ohne dass dieses ein Nachteil für ihre Weiterbildung mit sich bringt.

Die am häufigsten auftretenden Probleme sind organisatorisch und finanziell. Hier einige Hinweise:

Zögere nicht, Dich and das „Portal für Berufswahl, Studien und Laufbahnfragen“ zu wenden. ( http://www.berufsberatung.ch ). Die Berater sind mit allen Berufen uns Ausbildungswegen vertraut. Sie werden den Familienstand berücksichtigen um eine entsprechende Lösung zu finden. In der Schweiz sind diese Konsultationen für jedes Alter frei.

Es gibt etliche Ausbildungs-Möglichkeiten: Abendkurse, Ausbildung für Erwachsene, Ausbildung verbunden mit einer Anstellung - welches den Vorteil eines regelmäßigen Einkommens hat , oder auch Teilzeitkurse. All diese Möglichkeiten bestehen jedoch nicht in allen Sektoren; deshalb ist es besser so viel Auskünfte wie möglich zu sammeln.

Vorsichtig mit den Angeboten von Fernkursen oder privaten Schulen, einige sind teuer und nicht einmal erkannt. Nehmen Sie sich Zeit um sich gründlich zu informieren ehe das Portemonnaie zu öffnen.

Hinsichtlich Kinderbetreuung, da lohnt es sich auch zu untersuchen was am günstigsten ist, ist es der Kindergarten, die Tagesmutter, oder das Au-pair-Mädchen? Jede Region hat unterschiedliche Preiskategorien; aber natürlich muss man auch die Zuverlässigkeit der Kinderbetreuung bewerten.

Auf der finanziellen Seite sollte man folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen:

  • ein Stipendium bekommen. Je nach Kanton, einige finanzieren, ja oder nein, eine professionelle Umschulung. Es gibt auch zinsfreie Darlehen,
( www.ch.ch/private/00060/00066/index.html   ).
  • ein Unterstützung der Krankenkassenversicherung erhalten. Wenn aufgrund Ihrer Umschulung sich Ihr Familieneinkommen vermindert, kann es sein, dass Sie darauf einen Anspruch haben, dieses war vorher nicht der Fall.
 www.ahv-iv.info/andere/00150/00151/index.html
  • mit einer privaten Stiftung einen Ausweg finden. In diesem Fall könnte Ihnen ein Sozialarbeiter behilflich sein; diese kennen bestimmte Stiftungen welche nur auf besondere Empfehlungen hin reagieren. Es gibt auch soziale Dienste in den Universitäten oder in den Gemeinden, diese könnten sich im Prinzip mit diesen Aufgaben beschäftigen, aber sie akzeptieren nicht alles. „L'association JeunesParents“ (www.jeunesparents.ch ) kann Sie eventuell auch beraten.  
  • arbeiten während der Schulferien und/oder an Wochenenden. Aber da vorsichtig sein, es besteht die Gefahr einer völligen Erschöpfung oder Burnout.
  • untersuche alle Möglichkeiten eine finanzielle Hilfe zu finden, entweder von den öffentlichen Diensten oder von den Eltern. Diese sind gesetzlich verpflichtet die Grundausbildung ihrer Kinder zu finanzieren (mit einer angemessenen Ablauffrist: vor 30 Jahren). Achtung, viele Leute glauben sie könnten aufhören ihre Kinder, nach dem Alter von 25 Jahren, zu unterstützen, das ist falsch (siehe art. 302 du Code Civil Suisse -> (http://www.admin.ch/ch/d/sr/c210.html )
  • nimm Kontakt auf mit der kantonalen Ausgleichskasse des Wohnorts um herauszufinden ob man, hinsichtlich seiner persönlichen Situation, ein Recht hat auf Geburtszulagen, Familienzulagen oder Mutterschaftsgeld. www.ahv-iv.info/andere/00150/00151/index.html
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