Häufige Frage: «wie werde ich erkennen, wenn die Geburt beginnt?» Es gibt ein paar charakteristische Zeichen, welche klar zeigen, dass der Geburtsprozess beginnt. Auch wenn bei den ersten Wehen oft noch keine Schmerzen empfunden werden...
Die Frage, was am Ende der Schwangerschaft die Geburt in Gang bringt, ist noch nicht vollständig beantwortet. Kein Zweifel besteht an der Annahme, dass dem Geburtsbeginn ein Zusammenwirken des Stoffwechsels des Kindes, der Mutter, und des Mutterkuchens (der Plazenta) zugrunde liegt. Die nahende Geburt drückt sich durch Vorboten oder Zeichen aus, welche von vielen Frauen Stunden oder wenige Tage vor dem eigentlichen Geburtsbeginn verspürt werde
Ein paar Anzeichen, welche als Vorboten gewertet werden.
- Das Auftreten von Vorwehen
Dazu werden Verhärtungen der Gebärmutter gezählt, welche in den letzten Tagen vor dem Geburtsbeginn gehäuft auftreten. Sie sind meist von unregelmässigem, manchmal auch für etwa ein bis zwei Stunden von regelmässigem Rhythmus. Vorwehen treten gehäuft in den Abend- und Nachtstunden auf. Sie können teilweise als störend oder gar als schmerzhaft empfunden werden. Bei Bedarf können Bewegung oder ein Bad etwas Linderung verschaffen.
In der Geburtshilfe wird erst das Auftreten von regelmässigen und anhaltenden Wehen, welche den Gebärmutterhals verkürzen und eröffnen, als eigentlichen Geburtsbeginn bezeichnet. - Das «Zeichnen»
Damit bezeichnet man den Abgang von wenig Blut, oft vermischt mit etwas Schleim, aus der Scheide. Genau genommen stammt die Flüssigkeit aus dem Gebärmutterhals. Dieser wird durch die Vorwehen allmählich aufgelockert und etwas verkürzt, wodurch es zu kleinen Blutungen und zum Abgang von etwas Schleim («Schleimpfropf») kommen kann. Das sogenannte «Zeichnen» kann dem Geburtsbeginn unmittelbar, manchmal auch einige Tage vorausgehen. Es fehlt bei einer zweiten oder späteren Geburt oft. Sollte das «Zeichnen» ähnlich stark wie eine Periode werden, so sollten Sie sich rasch zur Kontrolle melden. - Veränderungen des Gebärmutterhalses
Die tastbaren Veränderungen des Gebärmutterhalses sagen über den Zeitpunkt des Geburtsbeginn weniger aus als lange Zeit angenommen worden war. Die Tastuntersuchung des Gebärmutterhalses wird deshalb heutzutage seltener vorgenommen.


© bebe-bebe.com, Chemin de la Fauvette 98, 1012 Lausanne | Conception: