Sanfte Pflege

Sanfte Pflege

Kategorie: Babypflege, Ratgeber Gesundheit
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Zarte Haut

Wer an Babys denkt, assoziiert den Gedanken oft mit der Babypflege. Bereits im Mutterleib nimmt das Baby viel über seine Haut wahr und entwickelt so das «Feeling» dafür was ihm angenehm ist. Babypflege ist deshalb vielmehr als ein gewöhnliche Reinigungsprogramm: die tägliche Pflege ist ein privilegierter Moment, wo das Baby frei strampeln und immer wieder neue Erfahrungen über die Haut machen kann: das angenehm warme Badewasser, das sanfte Abtupfen mit dem Handtuch, das seine Haut trocknet, das entspannende Gefühl bei sanften Massagen, das Bekleiden, Reinigen der Ohren (wird zwar nicht immer sehr geschätzt...) usw. Nehmen Sie sich Zeit für diesen wunderbaren Augenblick des wohltuenden Beisammenseins, das ihm Geborgenheit und Ihnen viel Freude schenkt.

Sind Babys «­zerbrechli­ch»?

Babys sind erstaunlich be­weglich, weil sie die Fähigkeit haben, sich vollständig zu entspannen. Sie sind an sich nicht zerbrechlich, aber ein Baby kann in den ersten drei Monaten seinen Kopf nicht selber halten. Deshalb muss es so gehalten werden, dass sein Köpf­­chen immer sicher und sanft gestützt wird. Brüske Be­wegungen sind unbedingt zu ver­­meiden, weil sie einerseits ein Überdehnen der Arme und Beine zur Folge haben können und dem Baby ausgesprochen unangenehm sind.

Am wohlsten fühlt sich das Kind, wenn es sanft aber bestimmt angefasst wird, wenn jede Geste ruhig und mit Gefühl vorgenommen wird. Auch Väter sind hier an­gesprochen: Sie brauchen sich nicht zu fürchten, das Baby in den Arm zu nehmen, im Gegenteil!

Empfindliche Haut

Im Spital oder in der Klinik werden Pflegeprodukte ver­wen­det, die meist sehr gut ­vertragen werden. Im Falle von Unverträglichkeiten oder Haut­reizungen wird die Kinder­schwes­ter oder die Hebamme ent­­sprechende Empfehlungen ab­­­­geben.

Wichtig ist, dass nicht verschiedene Produktemuster hin­tereinander (oder, schlimmer, durcheinander) ausprobiert wer­den, weil es dann schwie­ri­ger ist, die individuelle Verträg­lich­keit zu er­ken­nen. Am besten eignet sich nach wie vor süsses Mandelöl für die Körperpflege. 

Wenn Sie sich für Pflegeprodukte entscheiden, dann bevorzugen Sie Produkte mit der Aufschrift «hypoallergen», also Pro­­dukte, deren Risiko für Allergien reduziert ist. Bei Hautcrèmen ist darauf zu achten, dass es zwei Sorten gibt, die jeweils nur für eine bestimmte Anwendung konzipiert sind: Crèmen für den Baby-Po isolieren die Haut vor scharfen Stoffen aus Urin und Stuhl und sollten keinesfalls im Gesicht angewendet werden, weil die Haut sonst ungenügend atmen kann. Gesichtscrèmen sind leicht und lassen die Haut atmen, sind aber für das Gesäss nicht geeignet, weil sie keine Isola­tionsschicht bilden.

Vorsicht mit Parfumstoffen in Pflegeprodukten; sie sind am häufigsten für Allergien v­e­­r­­­ant­wortlich. Dasselbe gilt für «Kinder»-Parfums: Sie gehören nicht auf Babys Haut! Ausserdem riecht ein frisch gewaschenes, gewickel­tes Baby besser als irgendwel­che künstlichen Duft­stoffe…

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