Die frühkindliche Entwicklung

Die frühkindliche Entwicklung

Kategorie: Entwicklung Kleinkind, Entwicklung Säugling
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Ab seiner Geburt beginnt das Kind eine spannende Entwicklung mit vielen Fortschritten, welche die Eltern immer wieder begeistern. Wichtig ist dabei, zu verstehen, dass es Anrecht auf seinen eigenen Rhythmus hat und dass ausschliesslich Abweichungen von mehreren Monaten gegenüber der Norm Grund zu einer Abklärung sind. Das Kind immer wieder stimulieren, ohne es zu überfordern ist die beste Haltung, welche zu einer harmonischen Entwicklung und zu einer von Vertrauen geprägten Beziehung zwischen Eltern und Kind führt.

Einleitung

Die kindliche Entwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht erst nach der Geburt be­ginnt. Bereits in der frühen Schwangerschaft werden Ner­ven­zellen und Gehirn ausgebildet und beginnen ihre Tätigkeit aufzunehmen. Von Unter­su­chun­­gen mit Ultraschall weiss man, dass die ungeborenen Kinder im Mutterleib bereits viele Bewegungsmuster ausführen kön­­nen, so zum Beispiel Saugen an den Fingern, Strampeln, Schlu­cken usw. Auch Sinnesorgane wie Ohren, Augen, Tastge­fühl sind nach der Geburt schon gut funktionsfähig. Neugeborene Kinder können bereits viele Eindrücke wahrnehmen – z. B. Gesichter, Gerüche, Bewegungen, Geräu­sche – und auch da­rauf reagieren. Das neugeborene Kind bringt also bereits viele Anlagen und Fähigkeiten mit, die es in der Säuglings- und Kinderzeit weiterentwickeln möchte. Die Eltern, die Geschwister und an­dere Bezugspersonen bie­­ten dem sich entwickelnden Kind die Basis und Gelegenheit, seine Fähig­keiten und Talente weiterzuent­wickeln und auszuschöpfen. Weil alle Kinder verschie­de­ne Anlagen und Talente mit­brin­gen, verläuft auch die Ent­wicklung der Kinder verschieden. Zwar durchlaufen alle Kinder etwa die gleichen Entwicklungsstadien, aber nicht alle zum gleichen Zeitpunkt.

Motorische Entwicklung

Die motorische Entwicklung ist derjenige Bereich, der in der kleinkindlichen Entwicklung – ne­ben der Sprache – am meisten auffällt. Die Entwicklung vom motorisch hilflosen Säugling zum aufrecht gehenden, zielstrebigen Wesen ist beeindruckend für die Eltern und die Familie. Die Motorik ermöglicht dem Kind, sich fortzubewegen, nach Gegenständen zu greifen und diese auf unterschiedliche Weise zu benützen. Aber auch Sprache, Gestik, Mimik, später Zeichnen, Schreiben und viele künstlerische Tätigkeiten wie Musik spielen, Tanzen, Malen etc. sind Leistungen, die nur dank einer hochdifferenzierten Motorik möglich werden. Immer wenn das Kind in irgendeiner Weise auf die Umwelt einwirken möchte, braucht es dazu seine Motorik.

Nach dem schwerelosen Zustand im Fruchtwasser der Gebärmutter muss der Säugling nach der Geburt gegen die Schwerkraft kämpfen. Im Laufe der ersten Lebensmonate gelingt es ihm, den Kopf anzuheben, zuerst im Liegen – dann auch im Sitzen. Mit 4 bis 5 Monaten kann das Kind die ersten willentlichen Greifbewegungen mit seinen Händen durchführen. In der 2. Hälfte des ersten Lebensjah­res durchlaufen die Kinder verschiedene Stadien der Fortbewegung wie Robben, Kriechen, bis sie sich im 2. Lebensjahr aufrichten und frei gehen. Damit ist aber die motorische Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen. Im 3. Le­bensjahr wird die Balance der Kinder so gut, dass sie sich aufs Dreirad wagen, zwei bis drei Jahre später aufs Zweirad. 

Die Differenzierung der Motorik setzt sich im Schulalter weiter fort, auch wenn sie weniger augenscheinlich ist. Jeder Entwicklungsbereich – Mo­torik, Spra­che und Den­ken – hat einen eigenen Zeit­ablauf. Dies bedeutet, dass jedes Kind seinen eigenen Rhyth­mus hat und nicht mit anderen Kindern verglichen wer­den sollte. Freuen Sie sich über jeden Fortschritt und besprechen Sie allfällige Unsicherheiten mit dem Kinderarzt.

Viel Bewegung fördert seine Fähigkeiten
Mit den Bewegungserfahrungen verbessert das Kind seine mo­torischen Fähigkeiten und wird zum motorischen Könner, woduch das Selbstbewusstsein un­ter­stützt und gefördert wird. Es kommt zu einem verbesserten Zusammenspiel verschiedener Muskeln, welches dem Körper ein ökonomischeres  Verhalten ermöglicht und die Leis­tungs­fähigkeit steigert.

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