Mutter und Kind: Eine Beziehung entsteht

Mutter und Kind: Eine Beziehung entsteht

Kategorie: Geburt, Eltern, Ratgeber Beziehungen, Entwicklung Kleinkind, Monat für Monat
Übermittlung Ihrer Stimme...
Kommentar 0

Ganz am Anfang der Schwangerschaft - ob das Kind gewünscht wurde oder nicht - und einmal abgesehen von verschiedenen Unannehmlichkeiten wie die Müdigkeit oder eine gewisse Sensibilität, gibt es nichts, was die Anwesenheit eines Kindes spüren liesse. Diese Zeit ist oft geprägt von Ambivalenz und dem Versuch, in Gefühlskontakt mit dem kleinen Wesen zu treten, dass sich so unbemerkt und still im Mutterleib eingenistet hat. Doch langsam wächst eine Beziehung, die sich wie ein wunderschönes Geheimnis langsam zwischen Mutter und Kind verwebt...

Vor der Geburt

Die Gewissheit, schwanger zu sein, erweckt bei der künftigen Mutter Freude und Stolz, aber auch gemischte Gefühle. Auf jeden Fall löst sie Überraschung aus, auch wenn sich die Eltern bewusst und ausdrücklich ein Kind wünschen.

Der Wunsch der Mutterschaft ist tief verwurzelt: Schon als Kind ist die junge Frau im Spiel oft in die Rolle einer Mutter ge­schlüpft, was ihre eigene Beziehung zu ihren Eltern widerspiegelt. Alte, längst verdrängte Kon­­­flik­te sind damit ver­knüpft. Die­se Gefühlsverbin­dun­­­gen mit der Vergangenheit kommen nun wieder zum Vorschein. Es ist, als ob sich eine tiefe Um­ge­staltung, wie zur Zeit der Pu­bertät, in Gang setzen würde. Die mit diesem Prozess zusammenhängenden Ängste übertragen sich auf das ungeborene Kind. Die Sorge um seine körperliche und geistige Ge­sund­heit kann banal oder quälend sein. Zweifel, die sich im Verlaufe der vorgeburtlichen Untersuchungen äussern, können die Beunruhigung verstärken und manch­mal ein vor­­­übergehendes und un­frei­wil­liges Desinteresse an der Schwangerschaft auslösen.

Die künftige Mutter muss keinesfalls dem Bild der idealen, im­mer zufriedenen und voll­stän­dig glücklichen schwangeren Frau entsprechen. Besser ist es, sich Ängste einzuge­stehen und auch Gefühle der Mutlosigkeit zuzulassen. Wenn sich eine schwangere Frau sehr um ihren Zustand und ihr Kind sorgt, ist es sinnvoll, ein Gespräch mit dem Psychiater oder Psychothe­ra­peu­­­ten zu ver­ein­baren. 

Im zweiten Drittel der Schwan­ger­schaft beginnt die Mut­ter, sich vorzustellen, wie ihr Kind nach der Geburt sein wird, und zwar unabhängig von einer Ultra­schalluntersuchung oder Kennt­nissen, welche sie über das frühzeiti­ge Empfindungs­ver­mögen des Fötus haben mag. Die positiven Gefühle zum ungeborenen Kind nehmen zu.

0Kommentar

Was halten Sie von diesem Artikel?

* Pflichtfeld

*


*

Offizieller Partner

von bebe-bebe.com
 © bebe-bebe.com, Chemin de la Fauvette 98, 1012 Lausanne  |  Conception: vitamine-c & virtual visions