Ein Name für das ganze Leben...

Ein Name für das ganze Leben

Kategorie: Geburt, Ratgeber, Die Familie
Übermittlung Ihrer Stimme...
Kommentar 0

Für viele Paare ist die Suche nach einem schönen, gut klingenden Vornamen sehr wichtig und mit vielem Hin und Her verbunden. Was für eine Person wohlklingend tönt, stösst bei einer anderen auf klare Ablehnung! Erinnerungen an angenehme oder unangenehme Begegnungen prägen diese Vorlieben ganz direkt! Oft haben die Eltern deshalb auch nicht denselben Namenswunsch. Da könnte es doch ganz interessant sein, dem Kind beide Lieblingsnamen zu geben. So kann es später seinen Rufnamen gar selbst bestimmen...

Ein Vorname bedeutet..."ich liebe dich!"

Die Identität eines Menschen ist in erster Linie durch seinen Vor­na­men geprägt. Besonders wäh­rend der Kindheit. In dieser wich­­­tigen Zeit spielt der Fami­lien­name eher eine ne­ben­säch­liche Rolle.

Der Vorname begleitet ein Mensch durch sein ganzes Leben und sollte deshalb allen Lebensetappen voll gerecht wer­den: Säug­lings-, Kleinkind- und Schul­zeit, Ju­gend­zeit, Er­wachsenenalter und Zeit der Pensionierung. Was für den Säug­ling oder das Kleinkind «herzig» tönt, kann Ju­gend­liche abstossen und für Er­wachsenene gar lächerlich sein.

«Vornamen» von Film-, Fernseh- und Musik-Stars sind meist Pseu­donyme und haben die Ten­denz, irgendwann – vor allem wenn der Star in «Ungnade» fällt – aus der Mode zu geraten. Vornamen berühmt-be­rüch­tig­ter Per­sönlichkeiten kön­nen manchmal schwere Iden­­­ti­­täts­pro­bleme auslösen.  

Die Eltern sind in der Wahl des Vornamens weitgehend frei. Der Zivilstandsbeamte ist allerdings nicht berechtigt, Namen einzu­tra­gen, die das Kind lä­cher­lich machen oder Anstoss erregen können. Lässt der Vorname das Geschlecht des Kindes nicht erahnen, so muss ein ent­sprechender, zweiter Vorname hinzugefügt werden. Ein Kontakt mit dem Zivilstandsbeamten ist bei Unklarheiten sehr sinnvoll.

D­em Kind einen Namen ge­ben: eine verantwortungs­volle Aufgabe, die aber auch Freude ma­chen soll und durch­aus von «sen­ti­men­ta­len» Vorlieben ge­prägt sein darf.

Meist hat sich der «Lieb­lings­name» im Kon­takt mit einer uns lieben oder be­freun­de­ten Person gebildet. Und Na­men, von aus­ge­spro­chen un­an­ge­nehmen Per­­sonen sind uns oft mindestens ebenso unsym­pathisch…

Ein paar Anregungen: 

  • Vermeiden Sie Vornamen, die sich leicht verunstalten lassen; Kinder leiden unendlich, wenn sie von Kameraden gehänselt werden.
  • Wortspiele: Heisst eine Familie z.B. Peter­hans, tut sie gut da­ran, den Sohn nicht Hanspeter zu nen­­nen. Dies führt häufig zu un­angenehmen Ver­wechslun­gen und oft zu schmerzlichen Spöt­­­teleien in der Schule!
  • Vermeiden Sie Zungenbrecher: Zi­schende Laute, die aufeinandertreffen oder Silbenwiederholungen (z.B. Sascha Schasse oder Franz Zanzerl) sind kaum aussprechbar.
  • Sind Sie sich in der Wahl des Na­mens nicht einig? Eine gute Lö­sung kann sein, dem Kind beide «Lieb­­lingsnamen» zu geben.
  • Fremdklingende Vornamen: Ist der Familienname «typisch schwei­zerisch», kann es sinnvoll sein, einen zweiten oder dritten Namen hinzufügen, der dem Um­feld, in dem Sie leben, ent­spricht. Sie er­möglichen Ihrem Kind auf diese Wei­­se, als Erwachsenen seinen «Ruf­­namen» selbst zu wählen, was für seine Identität von Bedeutung sein kann.
0Kommentar

Was halten Sie von diesem Artikel?

* Pflichtfeld

*


*

Offizieller Partner

von bebe-bebe.com
 © bebe-bebe.com, Chemin de la Fauvette 98, 1012 Lausanne  |  Conception: vitamine-c & virtual visions