Auf das Stillen vorbereitet…
Was kann ich dazu beitragen?
Wechselwarmes Duschen fördert die Durchblutung der Brüste. Bereits in der Schwangerschaft wird das Tragen eines Büstenhalters empfohlen. Wenn Sie einen Still-BH wählen, können Sie die Körbchen offen tragen: Die Reibung an den Kleidern fördert die natürliche Abhärtung der Brustwarze. Kurzes Sonnenbaden verdichtet die Pigmentierung des Gewebes. Durch die körpereigene Absonderung eines fettenden Sekretes erübrigt sich das vorgeburtliche Salben von Brustwarze und Warzenhof.
Eine elastische, gut fassbare Warze erleichtert Ihrem Baby das Ansaugen. Bei Flach- und Hohlwarzen können sogenannte Former – spezielle Plastikschalen –, getragen in den letzten Schwangerschaftswochen, die Elastizität der Brustwarze verbessern. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.
A und O der Stillpositionen
Ist mein Baby richtig angelegt?
Kitzeln Sie den Babymund solange mit Ihrer Brustwarze, bis es diesen weit öffnet. Lassen Sie das Neugeborene mit einer gezielten Bewegung andocken. Mit seiner Zunge presst es die Brustwarze an den Gaumen, die Milch beginnt zu fliessen. Die nach aussen gestülpte Unter- und Oberlippe umfasst einen beträchtlichen Teil des Warzenhofes. Wenn Sie Ihr Kind abwechslungsweise liegend, sitzend oder seitwärts haltend anlegen, werden die Milchdrüsen gleichmässig entleert.
Verhütung und Behandlung von wunden Warzen
Schmerzende Brustwarzen, muss das sein?
Die beste Verhütung wird durch perfektes Anlegen und wechselnde Stillpositionen erreicht. Schrunden und Schmerzen müssen also nicht sein! Verstreichen Sie nach der Stillmahlzeit einen Tropfen Muttermilch auf der Warzenspitze und lassen Sie diese an der Luft trocknen. Um die Luftzufuhr und die Blutzirkulation zu verbessern, verzichten Sie in den ersten Tagen nach der Geburt besser auf BH und Stillkompressen. Eine spezielle Lanolinsalbe wirkt heilend auf geröteten, schmerzenden Stellen.


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